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Diablo Swing Orchestra # The Butcher's Ballroom

Cover: Diablo Swing Orchestra # The Butcher's Ballroom

Swing und Metal? Ja, das geht und es macht sogar Spaß, zuzuhören. Das Diablo Swing Orchestra aus Schweden beweisen dies und bieten auf ihrem ersten Album eine unbeschwerte Mixtur von Metal mit diversen anderen Stilen. Die Instrumentierung reicht von der üblichen Metalausstattung über Trompeten, Violinen bis zum Cello. Die Sängerin besitzt dabei eine Sopranstimme, wodurch der opernhafte Gesang etwas an Nightwish erinnert. Musikalisch kann man den orchestralen Klang in Richtung Therion schieben, wobei wie gesagt der Musikstil vom DSO sehr vielschichtig ist.
Es beginnt zum Beispiel mit dem Swing-Stück 'Balrog Boogie' in Anlehnung an Klassiker wie dem Count Basie Orchestra, das bes(ch)wingt eine fröhliche Stimmung aufkommen läßt. Das Schlagzeugspiel und die Trompeten spielen meist heitere Melodien, die mir vertraut erscheinen. Vielleicht Bruchstücke aus bekannten Musikstücken oder einer Filmmusik aus alten Schinken mit Jerry Lewis oder der Cantina Band in Star Wars. Im Lied treibt Sängerin Annlouice Loegdlund ihre Stimme auch stellenweise bis zur Zerberstgrenze von Glasutensilien, was jedoch nur selten auftritt und sich so in das Lied fügt. Das zweite Stück hat das Thema eines Bossa Nova im Vordergrund, während der Rest eher 'klassisch neutral' daher kommt. Mariachi-Trompeten gibt es hingegen bei 'Poetic Pitbull Revolutions', Hammond-Orgel-Klänge in 'Rag Doll Physics' und eine allein spielende akustische Gitarre bei 'D'angelo', bei der in Latein gesungen wird. Das erinnert mit der Spielart fast an eine traurige Arie einer Oper. Das nächste Stück ist dagegen schneller und ähnlich klingend wie Lieder der alten Nightwish-Alben. Mit einem Didgeridoo und orientalischen Klängen auf einer Sitar ist das Instrumentalstück 'Gunpowder Chant' unterlegt, das als Vorspiel zu 'Infralove' angesehen werden kann. Denn das Schlagzeug deutet schon dezent die Haupttonfolge an. Der Übergang zu 'Infralove' erfolgt abrupt und das Stück beginnt mit elektronischen Klängen, die vorantreiben. Dann folgen einige Töne der Baßgitarre, die mich sehr an das markante Thema des Baßspiels bei Queens Stück 'Breakthru' erinnern. Mit dem Gedanken im Kopf kann man die Klänge am Anfang auch als die Dampfausstoßgeräusche einer fahrenden Dampflok ansehen, wie sie in Queens Video zu 'Breakthru' zu sehen ist. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Die verbleibenden Stücke sind ähnlicher Natur. Mal ein barockes Flötenspiel, mal eine Celloeinlage wie bei Apocalyptica, aber ansonsten eine typische Mischung aus Klassik und Metal. Laut der selbstgestrickten Biographie versteht sich DSO auch als Reinkarnation einer im Mittelalter ob diabolischer Musik verbannten Gruppe.
Wer einen eingeschränkten Horizont hat und gerne die x-te Neuinterpretation von Darkthrone auf einer verrauschten Kassette hört, der kann das Diablo Swing Orchestra schnell vergessen. Personen hingegen, die ihr musikalisches Blickfeld erweitern möchten und Gruppen wie Therion, Nightwish oder Angizia nicht abgeneigt sind, die sollten DSO antesten. Auch Personen, die sich etwa Jazz-Elemente im Metal vorstellen können. Erst recht, weil dieses Album frei im Internet heruntergeladen werden kann. Das Hören macht mir auf alle Spaß und ich erfreue mich an den vielen Einfällen der Gruppe. Allerdings lechze ich nach einigen Stunden musikalischer Beschallung doch wieder nach einer kranken Grunz- oder Kreischstimme, da mein frontaler Hirnlappen bei der hohen Singstimme langsam anfängt zu vibrieren. Was etwas fehlt, ist eine metallische 'Gegenstimme' wie bei Angizia.

Wehrmut am 06.10.2009




Titelliste

01. Balrog Boogie
02. Heroines
03. Poetic Pitbull Revelations
04. Rag Doll Physics
05. D'Angelo
06. Velvet Embracer
07. Gunpoweder Chant
08. Infralove
09. Wedding March For A Bullet
10. Qualms Of Conscience
11. Zodiac Virtues
12. Porcelain Judas
13. Pink Noise Waltz


Spielzeit

50:13 min


Erscheinungsjahr

2006


Internetseite



Label

Guillotine Grooves


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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