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To blacken the Pages # A Semblance of something appertaining to Destruction

Cover: To blacken the Pages # A Semblance of something appertaining to Destruction

Aus dem irischen Dublin kommt das Ein-Mann-Projekt von Paul McAree. Der vielseitig engagierte Künstler (Musiker, Gallerist, Fotograf) präsentiert hier nach zwei Debüt-CDRs und dem Album 'None' das vierte Werk auf dem eigenen Label. 'A semblance of something appertaining to destruction' entstand mehr oder weniger parallel zu 'None' und nimmt den Hörer mit auf eine Reise in gitarrenbetonte Klangwelten. Angelehnt an vor die allem Drone Doom Größe Earth spielt auch To blacken the Pages langsames und dahingleitende Gitarrenverzerrungen. Dabei sind sie allerdings nicht so langatmig wie Earth und melodischer als zum Beispiel Sunn O))), da die Gitarre nicht so extrem verzerrt wird und immer eine Harmonie in der Musik erkennbar ist. Das Booklet besteht nur aus einem in dunklen Grautönen bestehender Vermischung von verschiedenen Bildern zu einer Collage. Das Cover bildet dabei einen Hinterhof ab.
Die drei Stücke, zwischen elf und 18 Minuten lang, leben allesamt von dem Spiel auf einer Gitarre gepaart mit Hintergrundgeräuschen, Samples und akzentuierten Schlagzeugakkorden. Im ersten Stück 'Trek in' spielt die Gitarre einen sich immerfort wiederholende, leicht verzerrte Melodie, die nur aus sechs Tönen besteht. Dazu beginnt eine geheimnisvoll klingende Synthesizerpartie im Abseits immer lauter zu werden. Nach zweieinhalb Minuten dann die Erlösung für den Hörer, und es wird ein kleiner Wechseln in der Melodie vollzogen. Wenn man das Stück mehrmals gehört hat, wartet man regelrecht mit Spannung auf diesen Moment. Danach setzt das alte Thema wieder ein. Im Grundtenor erinnert mich das ganze an einen Western - gerade die unerträglich langen Minuten wenn sich die Kontrahenten gegenüber stehen und alles gespannt darauf wartet, wer als erster schießt. Im zweiten Teil des Stückes wechselt die Hintergrundmusik zu mehr dahinfließenden Tönen, welche die Gitarre mitträgt. Sofern man bei dieser Geschwindigkeit des Spiels von energisch sprechen kann, wird dies zumindest im Schlußteil des Stückes hörbar. Es gibt immer wieder Ausbrüche der Gitarre, die sich in den Vordergrund drängt. Am Ende klingt das Stück verzerrend aus - gleich dem (übertrieben) Geräusch in einem Bienenstock.
Das Titelstück beinhaltet eine Melodie, die nur aus zwei, zeitlich versetzten Schlagzeug- und Beckenklängen besteht (entfernt langsamen an Herzschlag oder Atmung erinnernd). Dazu offenbart sich im Hintergrund abermals eine schrill verzerrte Klangwelt und so langsam beginnt auch die Gitarre, in diesem Gemisch mitzumachen. Dies ist auch das einzige Stück, in dem 'Gesang' zu hören ist. Es wird allerdings nur ein paar Mal eine kurze Textzeile wiederholt, die für mich wie 'Wer hat hier erbrochen?' klingt - dafür würde ich aber nicht meine Hand ins Feuer legen.
'Trek out' beginnt nur mit der Gitarre, die verzerrt und mit Hall belegt leise vor sich hin surrt. Danach wird der Hintergrund, wie schon beim ersten Stück, sehr verzerrend. Aber der Mitte kommt die Gitarre wieder etwas in den Vordergrund, bäumt sich am Ende noch einmal auf und läßt das Lied sanft ausklingen.
Einfach gut...

Wehrmut am 29.03.2008




Titelliste

01. Trek in
02. A Semblance of something appertaining to Destruction
03. Trek out


Spielzeit

43:20 min


Erscheinungsjahr

2008


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Label



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