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Winterthrone # Against all who breath

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Nach 'The Burning Skies' und der EP 'Storm of Wrath' ist dies nun die dritte Ver├Âffentlichung der Band Winterthrone. Noch immer wird kompromi├čloser Metal gespielt, den es in dieser Art sehr selten gibt.
Der Titelsong 'Against All Who Breath' leitet dieses Album ein. Nach einem ruhigen Anfang schlagen der Drumcomputer und die verzerrte Stimme wieder zu. Im Vergleich zu 'The Burning Skies' ist die Spielweise hier etwas ruhiger, was jedoch nicht hei├čen soll, da├č es eine neue Form von Gem├Ąchlichkeit Einzug gehalten hat. Die Drums spielen variabler, die Gitarre findet sich mehr im Vordergrund wieder und die Stimme agiert rhythmischer. Im Verlauf kommen jedoch auch alte Anleihen zum Vorschein. Bei diesem Song werden auch wieder die, f├╝r die Verh├Ąltnisse von Winterthrone, melodi├Âsen Keyboards eingesetzt, um einige Teile des St├╝ckes zu begleiten. 'Scarsoul', der zweite Titel, wird von Klavier-/Streicherkl├Ąngen eingeleitet und ist mit neun Minuten der l├Ąngste Song der Scheibe. Nach zwei Minuten setzt dann das gewohnte Spiel der Instrumente und die Stimme ein.
Die folgenden St├╝cke 'Ruins of Atrocity', 'Gods of Winter' und 'Doombringer' verlaufen nach dem gleichen Schema: schnelle Parts mit Drumcomputer und keifender Stimme und im Gegensatz dazu ruhige, instrumentale Teilst├╝cke. Ein Dazwischen gibt es nicht.
Bei 'Loss' f├╝hlt man sich fast ein wenig an Doom Metal erinnert. Recht langsam schreitet dieses St├╝ck dahin, meist nur von Keyboard und Gitarrenkl├Ąnge getragen und von einem langsamen Schlagzeug begleitet. Dann taucht die Stimme, ruhig singend aber dennoch kraftvoll, auf, um diese Kl├Ąnge zu unterbrechen. Eine fast fr├Âhliche Keyboardmelodie taucht auch noch auf, was dieses Lied ein wenig von den anderen abhebt. Mit 'Selfdestruction' wird am Schlu├č dann wieder ordentlich musiziert.
Verglichen mit dem Demo ist die Musik fl├╝ssiger und abwechslungsreicher ausgefallen. Man kann Winterthrone schlecht mit anderen Bands vergleichen, wohl am ehesten noch mit Mysticum oder Limbonic Art (zu 'Dynasty of Death'-Zeiten), aber Winterthrone ist um einiges h├Ąrter und der Gesang ist auch krasser. Wenn man seinen Spa├č an rustikalen Melodien hat, die fernab vom Normalgeklimper der Keyboardschwadronen des Genres sind, kann man bei den Liedern durchaus mitsummen, allerdings auf Stimme oder verzerrter Gitarre.

Wehrmut am 28.05.2005




Spielzeit

51:17 min


Erscheinungsjahr

2004


Internetseite



Label

Eigenproduktion


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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