Tod und Verderben seit MCMXCVI! Suchen | Kontakt | Impressum
Kopfbild
Startseite | S | Semen Datura | Demivierge

.:: True :: UnTrue ::.

» Schnellauswahl «
A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z Andere
Splits Sampler

Berichterstattung
  · Konzertberichte
  · Konzertfilme
  · Gesprńche
  · H÷ren & Sehen
  · Streitfńlle

V÷nger
  · Kommerz   · Personal
  · Marschmusik
  · Selbstdarstellung
  · Familienalbum
  · Karriere

» Schnellsuche «

Semen Datura # Demivierge

Kein Bild gefunden

Das zweite Album der Deutschen ist im Vergleich zum Debut um einiges d├╝sterer und technischer ausgefallen. Die Songs sind recht gew├Âhnungsbed├╝rftig und ohne Zweifel nicht allt├Ąglich. Es f├Ąllt nicht leicht, sofort ein Gef├╝hl f├╝r den Aufbau der einzelnen St├╝cke zu bekommen. Sowohl Gitarren als auch Schlagzeugspiel sind wie zum Beispiel beim ersten St├╝ck teilweise recht komplex ausgefallen. Das Keyboard bleibt weiterhin angenehm in den Hintergrund ger├╝ckt und verleiht den Songs zeitweise etwas diabolisch-feierliches. Im dritten Song wird der H├Ârer von einer seltsamen melange aus gezupfter Gitarre, Tribal-Drums und elektronischen Effekten ├╝berrascht, die ├Ąu├čerst befremdlich wirkt. Das St├╝ck klingt wie improvisiert, fast schon chaotisch. Das Intro zum vierten Song allerdings ist alles andere als fremd, da es sehr offensichtlich aus Orffs 'Carmina Burana' entlehnt zu sein scheint. Die ├ähnlichkeit ist so eindeutig, da├č ich mich frage, ob es sich hierbei um Inspriation, Abkupferei oder einen 'Zufall' handelt. Positiv f├Ąllt wieder der Gesang auf. Kreischen, Grunzen und eine nunmehr unverzerrte hohe Stimme sorgen f├╝r Abwechslung.
Semen Datura spielen rohen, agressiven und beileibe nicht simplen Black Metal, der zumindest auf 'Demivierge' einen gro├čen Schwachpunkt aufweist: Der Sound ist barbarischst verzerrt, ungemein dreckig, die niedrigen Frequenzen ma├člos ├╝bersteuret. Einigen wird vielleicht gerade diese Rohheit gefallen, der Trend, dem Semen Datura zwar sicherlich nicht hinterherlaufen, der aber aus rein finanziellen und existenziellen Gesichtspunkten nicht unber├╝cksichtigt bleiben d├╝rfte, ist jedoch gegenl├Ąufig. Mir pers├Ânlich gef├Ąllt 'Black Wings' um einiges mehr, 'Demivierge' ist mir eine Spur zu schwer verdaulich und klanglich zu sehr dem Underground verschrieben.

Deadleft am 26.05.2005




Spielzeit

38:59 min


Internetseite



Vergleichbarer Ohrenschmaus



.:: zurŘck :: nach oben ::.

© 1996-2019 Vönger
erstellt durch dunkelland - metalArt
Unser RSS-Feed Get Firefox