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Otyg # Sagovindars Boning

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Offenbar war es doch eher ein Unfall als eine bewußte Entscheidung, dass die E-Gitarre auf 'ÄlvefĂ€rd' so weit in den Hintergrund geriet. Denn auf 'Sagovindars Boning', dem zweiten Album der Schweden, steht sie wesentlich mehr im Mittelpunkt, was Gitarrist Mattias Marklund sicherlich freuen dĂŒrfte. Den metallischen Wurzeln zollt man auch mit einer Coverversion von Dios 'Holy Diver' Tribut. FĂŒr alle Banausen: Dio ist das Soloprojekt des ehemaligen Black Sabbath- und Rainbow-SĂ€ngers! Power Metal und hohe Eierkneif-GesĂ€nge braucht man hier jedoch nicht zu befĂŒrchten, denn das StĂŒck wurde ziemlich stark umarrangiert und um einige Folk-Parts angereichert. So ĂŒbernimmt nun die Geige das Anfangsthema, wĂ€hrend die Gitarre nur mitschrammelt, um dem StĂŒck die nötige HĂ€rte zu verleihen. Ähnlich wie die Fidel in 'Holy Diver' klaut auch die Flöte (!) der Gitarre öfters mal die Soli, was ziemlich merkwĂŒrdig klingt. Insgesamt hört sich die Klampfe hier jedoch fetter an und darf auch mal richtige Riffs beisteuern, wie etwa in 'BĂ€ckahĂ€sten'.
Die Lieder auf 'Sagovindars Boning' sind insgesamt ein wenig melancholischer und nachdenklicher ausgefallen als noch auf 'ÄlvefĂ€rd'. StĂŒcke wie 'VĂ€ttar Och JĂ€ttar' oder 'Lövjerskan' klingen gar etwas bedrĂŒckt und lassen ganz diese unbeschwerte Fröhlichkeit vermissen, die einem auf dem VorgĂ€ngeralbum noch förmlich entgegensprudelte. 'Sagovindars Boning' wirkt somit reifer und gefaßter als 'ÄlvefĂ€rd', hat allerdings auch etwas von dessen Magie eingebĂŒĂŸt. Zum GlĂŒck entlĂ€ĂŸt man den Hörer aber nicht ohne einen Hoffnungsschimmer: 'Gygralock' mit seinem bezaubernden, mittelalterlich angehauchten Refrain gehört zu den schönsten StĂŒcken, die Otyg je geschrieben haben.

Herjulf am 26.05.2005




Spielzeit

51:05 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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