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Lord Astaroth # Vita Aeterna DEMO

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Astaroth, inzwischen wegen zwei gleichnamiger Bands in Lord Astaroth umbenannt, veröffentlichten anno 1996 ihr Demo 'Vita Aeterna'. Was besonders auffällt ist, dass sich (Lord) Astaroth einen unvergleichlich eigenen Stil erschufen. Man erkennt in dem Werk nicht einen einzigen Fremdeinfluss. Sowas fand man schon 1996 sehr selten, geschweige denn heute.
Was (Lord) Astaroth musikalisch auf 'Vita Aeterna' bieten übt eine ungeahnte Faszination auf mich aus. Ein Werk, welches sehr düstere, absolut depressive Melodien vorweist und dennoch sehr brutal und kalt ist, hab ich persönlich noch nie gehört. Diese Elemente vereinend, ergibt sich ein wahres Meisterwerk der schwarzen Zunft, die Symphonie der Finsternis schlechthin.
Nach einem gelungenem Intro folgen Songs wie 'Luzifer' und 'Verräter' an denen man z.B. die Stimmvarianz des Sänger Baalberith erkennt, der sowohl Black-Metal typisches Gekreische als auch abgrundtiefes Gegrunze von sich gibt. 'Wächter der Vergangenheit' ist so etwas wie der Paradesong (Lord) Astaroths, der u.a. auf Samplern wie 'Only Death is Real vol. 2' enthalten ist (durch diesen wurde ich übrigens auf die Band aufmerksam). Die anderen Songs verhalten sich ähnlich wie die genannten, also wie gesagt düster-melacholische, keyboarduntermalte Melodien, schnelles aber sehr variables Drumming und sehr kalte Gitarren.
Anders allerdings der Song 'Krieger der Gerechtigkeit' als reines Keyboardstück, in dem der Sänger halb kreischen, halb grunzend einen Teil seiner Lebensphilosophie bnezüglich des Christentums preisgibt. Mir persönlich gefällt der Song 'Blutopfer' am Besten.
Etwas auszusetzen hab ich an dem Klang der Bass Drum, die sehr hoch und dadurch etwas künstlich wirkt, was sie aber noch Angaben von Stimmwunder Baalberith nicht ist. Sie wurde, warum auch immer, absichtlich so hoch gestimmt. Die Texte sind ein Traum: Allesamt sind sie übelst blasphemisch und stotzen vor Huldigungen des dunklen Meisters, aber nicht auf stupide Marduk-Art, sondern man deckt auf sehr eloquente Art und Weise die Kritikpunkte des Christentums auf und weist es dadurch in seine Schranken.
Nach Veröffentlichung des Demos und einer Split-EP mit Cryptic Wintermoon lag (Lord) Astaroth erstmal eine Weile auf Eis, da man an der Fertigstellung der Debut-CD der Band Angelus Mortis arbeitet. Aber nach Beendigung der Arbeiten daran ist aber ein neues (Lord) Astaroth Album geplant, auf das ich schon jetzt gespannt bin.

Turov am 25.04.2005




Spielzeit

40:00 min


Erscheinungsjahr

1996


Vergleichbarer Ohrenschmaus



Splits mit Lord Astaroth



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