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Eminenz # Exorial

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'Exorial', das Debüt der Erzgebirgler, erschien bereits 1994; Gesang und Riffs sind hier noch eindeutig dem Death Metal zuzuordnen - düster, insgesamt aber eher bodenständig. Getragene und melodiöse Momente, die teilweise ein bisschen an alte Samael erinnern, wechseln sich mit groovigen Parts ('Jesus Wept Nevermore') und manchmal sogar leicht thrashigen Anklängen ab ('Dark Millennium'). Ja, durch die 'sakralen' Keyboards (Orgel- und Chor-Sounds) wird sogar ein leichter Black-Metal-Einschlag eingebracht, allerdings weit weniger dominant als auf den späteren Alben. Viele der 10 Songs wurden von den Demotapes übernommen, sind wohl deshalb noch eher bescheiden in der Machart und verstricken sich nicht in komplexem Gefrickel. Sicherlich entdeckt man hin und wieder das eine oder andere interessante Riff, was ich aber vor allem vermisse, ist die Variabilität und den Ideenreichtum, den man z.B. auf 'Heretic' oder 'Anti-Genesis' findet.
Eine positive Ausnahme davon stellt das Titelstück dar, das es auf ganze 12 (zwölf!!!) Minuten Spielzeit bringt. Es besitzt ein charakteristisches Keyboard-Thema, das immer wieder über den Song verteilt auftaucht und somit eine Art 'roten Faden' bildet, der den Hörer durch den Song geleitet. Der Sound auf 'Exorial' ist sehr gut und druckvoll, wenn auch nicht so vorsprengend und aggressiv wie z.B. auf 'The Blackest Dimension'.
Etwas befremdlich wirkt allerdings das Poster-Falt-Booklett, wo es kitschige Fotos der tomatensaftsabbernden Mitglieder zu sehen gibt. Kann ich irgendwie nicht so ganz mit der Musik in Zusammenhang bringen.

Herjulf am 07.04.2005




Spielzeit

61:30 min


Erscheinungsjahr

1994


Internetseite



Label

Lethal Records


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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