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Avatar # Memoriam Draconis

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Die Belgier von Avatar sind schon ein seltsamer Haufen. Zwei finster dreinschauende Schwarzkittel, eine seltsam geschminkte Gothic-Tussie und ein brilletragender Altrocker - was da auf den Fotos zu sehen ist, macht nicht gerade den Eindruck einer kompromißlosen Black-Metal-Truppe. Kaum anders verhält es sich auch mit der Musik auf 'Memoriam Draconis'.
Im Gegensatz zu ihren berserkerhaft w√ľtenden Landsm√§nnern von Enthroned haben sich Avatar eher der melodisch-atmosph√§rischen Schule des Black Metals verschrieben, wie sie einst von Bands wie Emperor oder Gehenna gepr√§gt wurde. Logischerweise darf dabei auch ein Keyboard nicht fehlen. Ein Gl√ľck, da√ü Avatar sich aber auf den effektvollen Einsatz dieses Instruments verstehen: dem H√∂rer bleiben somit schw√ľlstiger Gothic-Kitsch und aufgeblasener Symphonic-Bombast erspart. Mystisch angehauchte Synthie-Schleier, verspielte Cembalo- und Orgel-Einlagen kleiden das Album in eine ziemlich altert√ľmliche, gotische Atmosph√§re. Unterst√ľtzend wirken dabei auch die melancholischen Akustikgitarren-Intros, die mich an Ancients 'Svartalvheim' erinnern. Die Keyboards und Gitarren sind auf 'Memoriam Draconis' in etwa gleichberechtigt, der metallische Charakter geht somit nie v√∂llig verloren. Alles in allem ist es ein sehr abwechslungreiches, trotzdem aber homogenes Werk, das besonders durch seine Ausgefeiltheit und seinen Detailreichtum besticht. Ein kleines Manko k√∂nnte man h√∂chstens im monotonen, schrillen Kreischgesang sehen, der auf Dauer etwas nervt.

Herjulf am 07.04.2005




Spielzeit

67:22 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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