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Covenant # Nexus Polaris

Cover: Covenant # Nexus Polaris

Ob es noch Black-Metal ist, darüber kann man sich streiten. Fest steht allerdings, daß Covenants Sound bombastisch ist.
Was hätte man auch anderes erwarten sollen, wenn eine Band derart mit Stars gespickt ist: neben Blackheart (gui) sind Nagash (voc) von Dimmu Borgir, Troll und Carpe Tenebrum; Astennu (guit) von Dimmu Borgir; Hellhammer (drum) von Mayhem und Arcturus; Sverd (syn) von Arcturus und nicht zu vergessen Sarah Jezebel Deva (voc) von Cradle Of Filth mit im Line-Up vertreten. Die musikalische Richtung, die Covenant eingeschlagen haben, läßt sich nur schwer beschreiben. Blackheart selbst sagt, es wäre 'dark spacy theatrical opera' und am ehesten eine Mischung aus Morbid Angel und Iron Maiden. Nun, dem kann ich nur bedingt zustimmen, da es für mich eher aus Arcturus, Ancient und Dimmu Borgir gemischt ist (aber über soetwas läßt sich ja bekanntlich streiten).
Die Songs sind einprägsam, melodisch gut gestaltet, z.T. theatralisch, voluminös und variabel. Die Melodie wird desöfteren von Sarah mit dem Vokal 'A' untermauert, was hier weitaus besser gelungen ist, als bei Siebenbürgen, wobei ich mir von einer so talentierten Sängerin mehr textlichen Anspruch erwartet hätte. Hervorstechende Instrumente sind natürlich die Gitarren, die schon beim Vorgängeralbum 'In Times Before The Light' tonangebend waren, aber auch die Keyboards, die manchmal auch kleine Soli vollbringen dürfen. Die Texte sind eher weniger mit den üblichen 'Böser Christ!'-Klischees ausgestattet, sie handeln vielmehr von kosmischer Energie, Zerstörung und Neubeginn.
Besonders herausheben möchte ich den ersten Titel 'The Sulphur Feast', in dem das ganze Potential von Covenant zum Ausdruck kommt. Die krankhafte Stimme, die wummernden Drums, die elfenhafte Stimme Sarahs und die Fingerfertigkeit an den Gitarren nur die Keyboards kommen erst im nächsten Song 'Bizarre Cosmic Industries' voll zur Geltung. Keines der restlichen Lieder gleicht dem anderem, denn in jedem sind diverse Schmankerl eingebaut, duch die dieses Album verdient auf Platz 65 der Albumcharts (März) gewandert ist.
Das Layout ist diesmal vom selben Zeichner gemacht worden, der auch schon für Gruppen wie In Flames, Destruction oder Kreator zur Feder gegriffen hat. Diese Cover unterscheiden sich allerdings von diesem, da hier eine sehsüchtig blickende Frau von phantastisch eindrucksvollen Engeln umgeben ist. Das gesamte Booklet ist in einem cyan bis dunkellilanen Ton gehalten, in dem sämtliche Lyrics abgedruckt sind und alle Bandmitglieder abgelichtet wurden. Naja, fast alle, weil Sarah fehlt, was mich persönlich sehr verärgert.
Wer also auf etwas neuartiges, progressives hofft, der sollte hier unbedingt mal ein oder sogar alle beiden Ohren riskieren. Covenant sind mit diesem Album an die Spitze der massenkompatiblen (Black-) Metal-Bands vorgerückt und werden diesen Platz sicherlich noch eine Weile halten können!

Deadleft am 03.04.2004




Titelliste

01. The Sulphur Feast
02. Bizarre Cosmic Industries
03. Planetarium
04. The Last Of The Dragons
05. Bringer Of The Sixth Sun
06. Dragonheart
07. Planetary Black Elements
08. Chariots Of Thunder


Spielzeit

43:35 min


Erscheinungsjahr

1998


Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



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