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Siebenbürgen # Delictum (1)

Cover: Siebenbürgen # Delictum (1)

In der Presse wurde die Spielzeit des Promos von 76 Minuten als wahre Sensation gefeiert. Auf dem offiziellen Release blieben davon aber nur knappe 70 übrig - aus dem einfachen Grunde, dass ein Song doppelt auf dem Promo war. Dies hatte aber keiner der großen Magazine, u.a. Legacy gemerkt. Nun, da kann man sich ja nun einiges zu denken, aber egal.
Nun fragte ich mich also, was nach dem recht schwachen 'Grimjaur' noch kommen sollte. Mit dementsprechend undefinierten Erwartungen tat ich den aber immer noch prall gefüllten Silberling in meinen CD-Player. Das gut gemachte, bedrohlich wirkende Intro 'Delictum' ward schnell vorbei und der erste richtige Song 'Majesties Infernal' begann. Erstaunlicherweise gefiehl mir das, was da aus meinen Boxen kam recht gut. Druckvolle Drums und Siebenbürgen-typische, melodische Riffs gehen runter wie Öl. Auch wenn diese Riffs für den Black Metal Bereich doch sehr ungewöhnlich sind, da sie sehr rockig sind. Teils werden auch Keyboards zur Unterstützung benutzt, aber die bleiben dezent im Hintergrund, so dass sie nie die Gitarrenarbeit überdecken. Diese Beschreibung der Musik gilt für´s gesamte Album.
Vor den Aufnahmen zum Album hat Mara, die den vorigen Werken ihre Stimme und ihre Geigenspielkünste lieh, die Band verlassen. An ihrer Stelle rückte ein gewisse Kiki Höijertz, deren Organ das von ihrer Vorgängerin aber bei weitem übertrifft. Vergleiche mit Liv Christine von Theatre of Tragedy sind duchaus angebracht. Im Gegensatz zu Mara ist Kiki ein festes Mitglied der Band und hat auch richtigen Text zu singen, als nur 'Aaaahhaaaahaa'. Etwas was mit mißfällt ist, dass Kiki zum Ende hin immer mehr Anteil am Gesang erhält, so dass das Gebell der Sängers M. Ehlin immer seltener zu hören ist. Weibliche Vocals sind für diesen Gothic/Black Metal-Mix ja O.K., aber bitte in Maßen. Textlich hält man am Vampirthema fest. Das Artwork der CD ist auch lobenswert.
Tja, die Leistung Siebenbürgens auf 'Delictum' ist im Großen und Ganzen OK, auf jeden Fall aber ein Fortschitt. 'Delictum' ist mit Sicherheit die derzeit beste Siebenbürgen Scheibe. Anspieltip: 'Thy Sisters Thee Crimson Wed' mit ziemlich geilem Akustikgitarrensolo in der Mitte.

Turov am 26.05.2005




Titelliste

01. Delictum
02. Majesties Infernal
03. Storms
04. Thou Blessed Be By Night
05. As Of Sin
06. Levande Begravd
07. Thy Sister Thee Crimson Wed
08. Opacitas (Queen Of The Dark)
09. A Dream Of Scarlet Nights
10. Oculus Malus


Spielzeit

70:00 min


Erscheinungsjahr

2000


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