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Limbonic Art # Ad Noctum - Dynasty of Death

Cover: Limbonic Art # Ad Noctum - Dynasty of Death

Das dritte regul├Ąre Album der Norweger ist die logische Fortsetzung der bisherigen Entwicklung von Limbonic Art und kn├╝pft nahtlos am Vorg├Ąnger 'In Abhorrence Dementia' an. Dort wurde im Vergleich zum Debut der Einflu├č des Keyboards zugunsten der Gitarren zur├╝ckgenommen, die Songs allesamt um einiges elektronischer gestaltet.
Dieser Ansatz wurde nun auf 'Ad Noctum - Dynasty of Death' konsequent fortgesetzt. Die Songs sind jetzt sehr viel wuchtiger und agressiver, die Gitarren nunmehr das bestimmende Element. Gleichzeitig wirken die synthetischen Effekte ein gutes St├╝ck k├Ąlter und mechanischer. Die Keyboard-Anteile dagegen wurden w├Ąhrend der Produktion ganz weit in den Hintergrund ger├╝ckt uns sind jetzt kaum noch h├Ârbar. Eigentlich bedauerlich, denn in einigen Passagen ├╝bersteigt die Bedeutung des Keyboards f├╝r den Song deutlich dessen zugestandene Gewichtung im Sound. ('Behind the Darkened Walls of Sleep')
Von diesem Schwachpunkt abgesehen, bietet dieses Album einen nahezu perfekte Produktion und vor allem sieben St├╝cke der absoluten Oberklasse. Die unb├Ąndige Gewalt in den einzenlnen Songs ger├Ąt nicht wie bei vielen anderen Bands zum puren Selbstzweck. Hier werden Agressionen sorgsam und detailreich gesch├╝rt und langsam aber sicher zur Entladung gebracht. Perfektes Beispiel daf├╝r ist 'As the Bell of Immolation Calls'. Dort wird zu Beginn mit einer perfekten Melange aus elektronischem Minimalismus und beklemmenden Gitarrenriffs sukzessive eine hochexplosive Atmosph├Ąre aufgebaut, die dann im weiteren Verlauf von einer Wand aus Gitarren und dem rasenden, aber akzentreichen, Schlagzeugspiel zur Detonation gebracht wird. Man wird f├Ârmlich von der Wucht der Instrumente in den letzten Minuten dieses St├╝ckes ├╝berrollt.
Und ├╝berrollt m├Âgen sich wohl auch viele Freunde des Debuts gef├╝hlt haben, als sie dieses Album zu Geh├Âr bekamen. 'In Abhorrence Dementia' war wohl noch ein halbwegs annehmbarer Kompromi├č zwischen Tradition und Weiterentwicklung. Mit 'Ad Noctum - Dynasty of Death' ist aber wohl f├╝r nicht wenige die Grenze des Ertragbaren erreicht. Dabei sollte man sich aber ruhig ein wenig mehr Zeit mit der Urteilsbildung nehmen und vor allem Abschied von dem Gedanken nehmen, Limbonic Art w├╝rden pl├Âtzlich auf ihrem Weg innehalten oder gar wieder zum Bombast fr├╝her Tage zur├╝ckkehren.
Bei St├╝cken wie 'Enthralled by the Shrine of Silence' wird ersichtlich, wieviel Limbonic Art den meisten Bands dieser Zeit voraus haben. Das Duo verfolgt beharrlich den Weg der Weiterentwicklung und f├Ąllt nicht der allgegenw├Ąrtigen Stagnation und Durchschnittlichkeit anheim. W├Ąhrend Morfeus seine Leadgitarre nun stellenweise viel attraktiver einsetzt, hat Daemon seine Stimme in Sachen Ausdruckskraft und Variabilit├Ąt abermals verbessern k├Ânnen.
Die Vinylausgabe wurde ├╝brigens wieder mit zwei Bonstracks aufgewertet, auf die man als Freund extremer Musik des gehobenen Anspruchs nicht verzichten sollte.

Deadleft am 09.04.2004




Titelliste

01. The dark paranormal Calling
02. As the Bell of Immolation calls
03. Pits of the cold Beyond
04. Dynasty of Death
05. The supreme Sacrifice
06. In Embers of infernal Greed
07. The yawning Abyss of Madness


Erscheinungsjahr

1999


Internetseite



Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



Konzerte/Festivals mit Limbonic Art



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