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Arcturus # Aspera Hiems Symfonia

Cover: Arcturus # Aspera Hiems Symfonia

Wer eine Alternative zu Dimmu Borgirs leicht verdaulicher Kost sucht, wird hier wohl sicher f├╝ndig. Fast schon radio-tauglicher Easy-Listening-Black mit einem starken Hang zur Melodi├Âsit├Ąt wird auf diesem Album geboten. Die Allstar-Band macht den Einstieg in den Black Metal leichter denn je. Die Gitarren sind richtig sch├Ân verspielt und s├╝ffig, geradezu s├╝├člich in ihrem Auftreten. Zu keiner Zeit wird der H├Ârer ├╝berfordert und trotzdem wird dieses Werk weder schnell langweilig, noch dringt es in den Bereich der Banalit├Ąt vor. Mit choralen Hintergrundges├Ąngen, klarem, narrativen und teilweise fl├╝sterndem Gesang und einer mehr oder minder originellen Kreischstimme wird zur Abwechslung beigetragen. Das Keyboard spielt munter, mal perlend, mal schwadenartig, vor sich hin und verleiht dem Ganzen etwas Tr├Ąumerisches. Man mu├č schon sagen, da├č diesem Instrument eine gewisse Dominanz nicht aberkannt werden kann. Die Freunde der h├Ąrteren Gangart werden sicherlich nicht zuletzt deswegen eher einen gro├čen Bogen um das Arcturus-Debut machen. Das Schlagzeugspiel, von keinem geringeren als Hellhammer eingespielt, ist ordentlich druckvoll und leidlich variabel, in der Summe aber nicht weltbewegend. F├╝r Hellhammer ist's wohl eher Durchschnitt, viele andere sollten ersteinmal soweit kommen.
'Aspera Hiems Symfonia' ist ideal f├╝r Umsteiger, Neueinsteiger und solche, denen Gewalt eine Greuel ist. F├╝r Weicheier m├Âchte man meinen, stimmt eigentlich auch, aber nichtsdestotrotz, zum Abschalten ist's einfach bestens geeignet.

Deadleft am 28.03.2004




Titelliste

01. To Thou who dwellest in the Night
02. Vintry Grey
03. Whence & whither quest the Wind
04. Raudt og svart
05. The Bodkin & the Quietus (...To search the Stars)
06. Du Nordavind
07. Fall of Man


Spielzeit

41:29 min


Erscheinungsjahr

1996


Label

Ancient Lore


Vergleichbarer Ohrenschmaus



Konzerte/Festivals mit Arcturus



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