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Sezarbil # The Unknown Empire

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Nach einem (mir unbekannten) Demo namens 'The End of the Sacred Faith' und der 99er Split mit Maniac Butcher und Inferno erschien im Jahre 2000 das DebĂŒt der Tschechen auf Leviathan Records. AuffĂ€llig sind zunĂ€chst auch die Parallelen zu Infernos 'Duch Slovanske Sily'-DebĂŒt (z.B. sehr Ă€hnliche Aufmachung in Grau- bzw. Silbertönen, tschechische Texte etc.), sodass man hinter dem schmucken Cover (Winterlandschaft) und Songtiteln wie 'Attack of Darkness' auch hier wieder typisch tschechisches Black-Metal-Highspeed-Geböller vermuten könnte. Doch falsch gelegen!
Sezarbil bewegen sich eher in gemĂ€ĂŸigteren Pagan-Metal-Kreisen mit sehr vielen gesprochenen Parts, Akustikgitarren und Samples. NatĂŒrlich finden sich auch hier einige schnellere StĂŒcke, die an Maniac Butcher, Inferno, Darkstorm usw. erinnern, wie z.B. der Titeltrack. Insgesamt klingt die Mucke aber eher polnisch bzw. osteuropĂ€isch (Ă  la Gontyna Kry, North, Nokturnal Mortum; allerdings ohne Keyboards) als tschechisch. Auch der Gitarrensound hört sich eher an wie eine Aufnahme aus weiter östlichen Gefilden. WĂ€re ja an sich auch nicht schlecht, das Problem ist nur, dass alles ziemlich kraftlos und lasch wirkt. Die Melodien und Riffs sind wenig spektakulĂ€r oder mitreißend, alles plĂ€tschert (bzw. schrammelt) eben so ein bisschen ziellos vor sich hin, hier mal ein Sample, da mal ein bisschen Gelaber, alles ziemlich planlos, zaghaft und einschlĂ€fernd. Außerdem sind die StĂŒcke teilweise viel zu lang, der Gesang an manchen Stellen echt peinlich (miserables Englisch) und die Texte wertlos. AtmosphĂ€re, die ja das einzig Wichtige und Interessante an solcher Musik ist, kann so (trotz redlicher BemĂŒhungen) nur selten aufkommen.
Acht Lieder plus ein schwaches Master's-Hammer-Cover in etwas mehr als einer Dreiviertelstunde: Muss man nicht haben.

Herjulf am 26.05.2005




Spielzeit

48:27 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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