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Forsth # Winterfrost

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Was die Schweizer auf 'Winterfrost' bieten, ist so unspektakul├Ąr wie ├╝berfl├╝ssig. Acht Black Metal Songs mit dunklen Gitarren, einem - sieht man mal von den schnelleren Parts ab - druckvoll produziertem Schlagzeug, dezenter, melodiegebender Keyboarduntermalung und gew├Âhnlicher Kreischstimme. Durch das eint├Ânige Gitarrenspiel, das durch ein paar Soli durchaus attraktiver h├Ątte gestaltet werden k├Ânnen, und die h├Âhepunktarme Gesamtstrukur wird 'Winterfrost' schnell langweilig.
├ťberhaupt verteilt man viel zu wenig Ideen auf viel zu viel Spielzeit, die vereinzelten Schlachtfeld-Samples tragen da nur wenig zur Besserung bei. Als schlechtes Beispiel f├╝r einen Black Metal Song, sei mal 'Waldpfad' angef├╝hrt. Wenige, simple und endlos gedehnte Gitarrenriffs, ein Keyboard mit erschreckend geringer Tonvarianz und die st├Ąndigen Wiederholungen vergraulen den H├Ârer zusehends. 'In the Gleams of Burning Timberabstract' ist trotz der Wortneusch├Âpfung keinen Deut besser, hier gibt es aber wenigstens einen, zwar nicht mal im Ansatz gelungenen, daf├╝r aber endlich mal zu etwas Abwechslung beitragenden, schwelgenden Mittelteil, der aber durch die vorausgehenden Windheul-Samples und das ennuyierende Keyboard alles andere als geschickt eingeleitet wird. Nach ├╝ber 7 Minuten setzen Forsth dem Treiben ein Ende und bieten mit 'Snowly Mountains' einen weiteren ziemlich belanglosen Song, der dem vor allem eines endg├╝ltig vor Augen resp. Ohren f├╝hrt: Die Penetranz der Becken, die einfallsloser kaum noch gespielt werden k├Ânnen. Gerade wollte ich mit der Einzelkritik abschlie├čen, da erklingt eine Frauenstimme aus den Boxen, die, wahrscheinlich nordische Volksweisen tr├Ąllernd, von einem synthetisch erzeugten folkloristischen Instrument begleitet wird. 'Mit den Gedanken im nordischen Altertum' hei├čt dieses St├╝ck und es klingt herrlich verkrampft-volkst├╝mlich mit einer Prise heidnischer Finsterniss. In 'Wolfshowl in the Moonshinelight' bem├╝ht man sich wenigstens um ein paar halbwegs fesselnde Riffs, diese werden durch ihre st├Ąndige Wiederholung aber schnell totgeritten.
Die Titel und das Cover deuten auf ein an Immortal angelehntes winterliches Konzept hin, platte Nachmache will ich hier nicht vorwerfen, ein geh├Âriges Ma├č an Originalit├Ątsmangel hingegen mu├č angemahnt werden. Unh├Ârbar schlecht ist dieses Album zwar nicht - als Musik im Hintergrund kann man es ohne weiteres durchgehen lassen - trotzdem empfehlen kann ich diese Ver├Âffentlichung nicht. Dazu gibt es zu viele bessere Alben auf dem Markt.

Deadleft am 04.04.2004




Spielzeit

47:54 min


Erscheinungsjahr

1996


Label

Last Epitaph


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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