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Weird Fate # Seelennacht

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Dies ist das erste Demo der im Jahre 2001 gegr├╝ndeten Band aus deutschen Landen. Wenn man sich die Bandlinks auf ihrer Internetseite anschaut (Lunar Aurora, Secrets of the Moon, Ancient) und die Musik h├Ârt, kann man schon einige Einfl├╝sse feststellen. Diese CD beinhaltet acht St├╝cke, wovon vier namenlose Instrumentals sind welche die ├ťberg├Ąnge der einzelnen Titel darstellen.
Das erste St├╝ck, ich nenne es mal 'Namenlos 1' ist ein Orgelspiel mit Gewitteruntermalung im Hintergrund. Ob es sich um eine echte Orgel handelt, vermag ich nicht zu sagen, jedenfalls ist aber vermerkt, da├č die Spielerin der selben, Eva, sowohl Orgel, Klavier als auch das Keyboard bedient. Danach folgt mit 'Seelennacht' der Titeltrack. Die Musik l├Ą├čt sich vordergr├╝ndig als Black Metal bezeichnen, welcher jedoch Merkmale des 'deutschen Sounds' aufweist. Die Gruppe spielt meist schnelle Passagen mit Kreischgesang, die mit Keyboard untermalt sind. Dies klingt jedoch nicht so kitschig wie bei anderen Bands, sondern weist durchaus Dynamik und eigene Spielideen auf. Daneben gibt es noch eine zweite Stimme und Akustikparts, von den Instrumentals mal abgesehen.
Nach 'Namenlos 2', einem Gitarrenst├╝ck, folgt 'Heathen Tragedy'. Beginnend mit einigen Gitarrenriffs und Schlagzeugvirtuosit├Ąten folgt im gem├Ąchlichen Rhythmus der Musik das Geschrei. Im Lied selbst wird mehrmals zwischen schnellen und ruhigeren Parts gewechselt, verschiedenen Stimmen werden eingesetzt (mal Geschrei, mal Ger├Âchel, normale Stimmen) und der H├Ârer wird mit variablem Spiel belohnt. 'Namenlos 3' ist ein St├╝ck mit dunkel klingendem Klavier, dumpfem Glockenspiel im Hintergrund und einer leisen, be├Ąngstigenden Stimme. Zuweilen erinnert es mich an ├Ąhnlich klingende St├╝cke von Bethlehems 'S.U.i.Z.i.D.'.
Das sechste St├╝ck 'Schmach' ist sowohl in Deutsch als auch in Englisch geschrieben. Auch hier zeigt sich wieder das Potential der Band durch die wechselnde Spielweise. Nun folgt 'Niemals f├Ąllt die Zeit', diesmal wieder rein Deutsch, f├╝r mich beste St├╝ck des Demos. Hier und da mal ein eingestreutes Riff, das pr├Ągnant wirkt und schnell wieder verklingt, dort ein wenig Keyboard, ein ruhiger Part gegen Ende und vereinzelt auch ein hohe Singstimme, die sofort wieder verschwindet. Zum Schlu├č folgt noch das Outro 'Namenlos 4' mit schweren, dumpfen Trommelschl├Ągen und seichtem Keyboardspiel.
Was nach diesem Demo bleibt, ist ein durchweg guter Eindruck. Die Band hat sich Zeit gelassen und was geboten wird, ist sehr h├Ârenswert. Und f├╝r einen Preis von nur vier Euro sollte man zuschlagen.

Wehrmut am 28.05.2005




Spielzeit

28:42 min


Erscheinungsjahr

2004


Internetseite



Label

Eigenproduktion


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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