Ha├č ist unser Antrieb! Suchen | Kontakt | Impressum
Kopfbild
Startseite | Konzertberichte | Tyrants Festival

.:: True :: UnTrue ::.

» Schnellauswahl «
A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z Andere
Splits Sampler

Berichterstattung
  · Konzertberichte
  · Konzertfilme
  · Gesprńche
  · H÷ren & Sehen
  · Streitfńlle

V÷nger
  · Kommerz   · Personal
  · Marschmusik
  · Selbstdarstellung
  · Familienalbum
  · Karriere

» Schnellsuche «

Volksmusik der Ir(r)en

Tyrants Festival

Primordial, Secrets of the Moon, Morrigan, Razor of Occam, Sol Axis

Ort: Dublin / Whelan's
Datum: 29.10.2005


Bei meiner Ankunft im Whelan's war das etwas gros├čspurig als Festival bezeichnete Konzert schon in vollem Gange. Auf der B├╝hne stand eine Zwei-Mann-Band, deren Musik mich zun├Ąchst an die fr├╝hen Werke von Immortal und einige Minuten sp├Ąter an Bathory erinnerte. In diesem Augenblich war mir auch klar, da├č es sich um Morrigan handeln mu├čte. Zwar hatte ich vor diesem Tag noch nie einen Ton von dieser Band geh├Ârt, aber die ganz offensichtliche N├Ąhe zu Bathory lie├č nur eine Deutung zu. Die zweite Erkenntnis war aber auch, da├č ich die ersten beiden Bands Sol Axis und Razor of Occam verpa├čt hatte.

├ťber den Auftritt von Morrigan werde ich an dieser Stelle nicht berichten, da man die Einstellung der Band zum Thema Nationalsozialismus gelinde gesagt als naiv und ignorant bezeichnen mu├č. Unertr├Ąglich.

An dieser Stelle m├Âchte ich auch auf eine ├Ąrgerliche Unsitte aufmerksam machen: Da├č im Black Metal die Texte oft nicht zu verstehen sind, mag durchaus ein Stilmittel sein. Warum aber scheuen sich viele Bands aus diesem Genre, in den Ansagen zwischen den St├╝cken eine ganz normale und verst├Ąndliche Stimme zu benutzen? Wer bef├╝rchtet, da├č durch die Benutzung einer solchen Stimme die geheimnisvolle Aura Schaden nimmt, sollte lieber ganz auf Ansagen verzichten.

Secrets of the Moon, nach meinem Daf├╝rhalten derzeit eine der wichtigsten deutschen Black Metal Bands, absolvierten dann einen routinierten und souver├Ąnen Auftritt. Der Sound war ganz ordentlich und genau das ist bei der Musik von Secrets of the Moon ganz wesentlich. Selbige kann n├Ąmlich mit vielen Details, sowohl in den Gitarren als auch beim Schlagzeug, aufwarten. Auch das Publikum stand der stellenweise doch recht komplexen Musik aufgeschlossen gegen├╝ber und quittierte die Songs mit Applaus und dem ├╝blichen herumgehampel.

Die Headliner des Abends, Primordial, hatten beim Publikum leichtes Spiel. Der S├Ąnger und stets ├Ąu├čerst pr├Ąsente Frontmann Nemtheanga trieb die Anwesenden immer wieder mit gro├čen Gesten und theatralischem Gebaren an. Nat├╝rlich erleichtert die Musik der Band ein derartiges Auftreten ungemein. Musikalisch ist das Schaffen der Band wenig spektakul├Ąr und vielleicht deshalb besonders wirkungsvoll. Die ├╝berschaubaren Songs bestehen aus simplen, sich wiederholenden Riffs und sind mit einer h├╝bschen Portion Melancholie ausgestattet. Das alles bietet jedoch nur einen gef├Ąlligen und wenig kreativen Rahmen f├╝r den vor Pathos nur so triefenden Gesang. Diese Mischung ber├╝hrt entweder oder geht spurlos an einem vorbei. Bei mir ist Letzteres der Fall. Vor heimischem Publikum funktionierte der Schlager-Mystik-Zauber jedoch wunderbar. Nemtheanga dirigierte die Massen und seine Band spielte brav mit. So wurde dann auch beinahe jeder Song mitgesungen und auch an K├Ârpereinsatz haben es die Zuschauer nicht fehlen lassen.

Mit technisch als auch klanglich ├╝berzeugender Black Metal von Secrets of the Moon und irischen Stimmungsmelodien von Primordial war an diesem Abend vermutlich f├╝r fast jeden was dabei. Fein.

Deadleft am 29.04.2006




.:: zurŘck :: nach oben ::.


» Lies dies! «

» Kauf mich «

» Deine Karriere «

© 1996-2019 Vönger
erstellt durch dunkelland - metalArt
Unser RSS-Feed Get Firefox